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Dirigenten des "AIMS Festival Orchestra"
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ALEXANDER KALAJDZIC(17. und 21. Juli) Der gebürtige Kroate Alexander Kalajdzic ist zur Zeit Erster Kapellmeister am Nationaltheater Mannheim, wo er vorwiegend italienische Opern und Werke von Mozart dirigiert, u. a. G. Rossinis La Scala di Seta (Die seidene Leiter), Il Trittico von Giacomo Puccini, Mozarts Don Giovanni und Die Zauberflöte. Er studierte Dirigieren und Korrepetition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Prof. K. Österreicher und absolvierte auch ein Klavierstudium bei Prof. F. Richter und ein Violastudium bei Prof. Ochsenhofer. 1985-1990 war er Korrepetitor mit Dirigierverpflichtungen bei den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach und von 1990 bis 1995 Dirigent und Solorepetitor am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Ab 1995 bis 2000 war er am Deutschen Nationaltheater in Weimar als Erster Kapellmeister der Staatskapelle Weimar tätig. Maestro Kalajdzic gehört zur Riege der vielbeschäftigten Dirigenten Europas. In zahlreichen Metropolen der Alten und Neuen Welt vermag er gleichermaßen zu reüssieren, so in den USA und Mexiko. Er ist regelmäßiger und gerngesehener Gastdirigent der Cape Town Philharmonic Südafrika, der Zagreber Philharmonie und an der Kroatischen Nationaloper. Daneben führen ihn Gastdirigate häufig in die Schweiz, nach Deutschland, Italien, Belgien und in die Slowakei. Er ist gefragter Kammermusiker und vielbeschäftigter Liedbegleiter. Zum fünften Mal bei AIMS zu Gast. |
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JOSEPH COLANERI(am 28. Juli) Maestro Colaneri studierte an der New York University und am Westminster Choir College. Seite Aktivitäten sind vielseitig - er dirigiert Oper, Oratorien und Symphoniekonzerte, er ist Musiklehrer und -Lektor sowie Organist und Chorleiter. Gegenwärtig ist er als Dirigent an der MET in New York engagiert, im Jahr 2000 debütierte er dort mit La Bohème . Es folgten Luisa Miller, Turandot, L’Italiana in Algeri mit Olga Borodina, Nabucco, Falstaff mit Bryn Terfel, Il trittico, Die Regimentstochter mit Natalie Dessay und Juan Diego Floréz und Lucia di Lammermoor mit Natalie Dessay in der Titelrolle. Maestro Colaneri ist für viele weitere MET Opernproduktionen verantwortlich - dazu gehören u.a. Aida, Ein Mittsommernachtstraum, Andrea Chénier, Arabella, Don Carlo, Don Giovanni, Il barbieri di Siviglia, I Vespri Siciliani, La Juive, Dialog der Carmeliten, Madama Butterfly, Mefistofeles, Otello, Das Rheingold, Rigoletto, La Traviata, Il Trovatore, Un Ballo in Maschera, Werther. Vor seinem MET-Engagement war er 15 Jahre an der New York City Oper im Lincoln Center tätig. 1994 wurde er dort mit dem Julius-Rudel-Preis geehrt. Er hält oft Vorträge und Seminare über Oper und Gesang, er ist Gastprofesor an der Mannes Hochschule für Musik sowie an der New York University. Dort leitet er das jährlich stattfindende "Saturday Opera Seminar". Seine Tätigkeit als Dirigent und/oder musikalischer Leiter ist nicht nur auf New York City und amerikanische Opernhäuser begrenzt. Seit 2005 leitet er die Opernproduktionen an der West Australian Opera in Perth. Er dirigierte u.a. die Tokyo Philharmonic und das nationale Symphonie-Orchester von Taiwan. | ||
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GERRIT PRIEßNITZ(am 4., 5. und 7. August) Geboren in Bonn, derzeit engagiert an der Volksoper Wien, wo er ein breit gefächertes Repertoire dirigiert: Ariadne auf Naxos, Der Freischütz, Rusalka, Tosca, die Premiere von Ernst Kreneks Kehraus um St. Stephan, La Bohème, Carmen, L‘heure espagnole, Orffs Die Kluge, Die Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Die Fledermaus und viele mehr. Zuvor war er von 2001 bis 2006 als Kapellmeister und Studienleiter am Theater Erfurt tätig. Auch dort dirigierte er maßgebliche Teile des Hausrepertoires von Mozart über Offenbach und Lortzing bis zu Tschaikowsky und Krenek. Als Assistent von Dennis Russell Davies (auch an Het Muziektheater Amsterdam) und als Gastdirigent betreute er zudem die Uraufführungsproduktion von Philip Glass‘ Waiting for the Barbarians und dirigierte in mehreren Abonnementkonzerten des Philharmonischen Orchesters Erfurt. Seine umfangreiche Gastiertätigkeit führte ihn bislang an die Oper Köln, ans Teatro Comunale di Bologna, in den Goldenen Saal des Wiener Musikvereins (Volksoper Symphonieorchester), ins Wiener Konzerthaus (Wr. Akademische Philharmonie), ins Brucknerhaus Linz (Bruckner Orchester Linz), zur Jenaer Philharmonie, ans Bulgarische Staatstheater Ruse und wiederholt zum Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester. In der Spielzeit 2008/09 war Gerrit Prießnitz für die Bregenzer Festspiele tätig und gastierte erstmals am Theater Luzern. Regelmäßig ist er in renommierten Konzertsälen Japans wie dem Aichi Arts Center oder der Shirakawa Hall Nagoya zu Gast. Zwischen 2001 und 2008 erarbeitete er zudem mehrere Projekte mit den Landesjugendorchestern in Hessen und Sachsen-Anhalt. Seine nächsten Debüt führen ihn zur Philharmonie Südwestfalen, zum Slowenischen Nationaltheater Maribor und zur Nordwestdeutschen Philharmonie Herford. Als Künstlerischer Leiter der Wiener Akademischen Philharmonie ist er mit vorwiegend romantischen Programmen (Mendelssohn, Brahms, Schumann, Dvořák, Mahler) in den Spielzeiten 2009-2011 regelmäßig in Musikverein und Konzerthaus am Pult zu erleben. Seine Ausbildung schloss Gerrit Prießnitz 2001 an der Salzburger Universität Mozarteum mit Bestnote und "Auszeichnung" ab. In der Orchesterleitungsklasse von Prof. Dennis Russell Davies und der Chorleitungsklasse von Prof. Karl Kamper erhielt er zudem den Würdigungspreis für außerordentliche künstlerische Leistungen des österreichischen Ministeriums für Bildung und Kultur, die Bernhard-Paumgartner-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum, Stipendien des Bildungsministeriums und des ERASMUS-Programms der EU. Zum ersten Mal bei AIMS zu Gast. |
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EDOARDO MÜLLER(am 11. August) Geboren in Triest, debütierte er mit Rossinis Mosé 1973 beim "Maggio Musicale" in Florenz. Maestro Müller gehört zu den weltweit führenden Operndirigenten. Assistent von Votto, Gui und Serafin. Seine bisherige Karriere führte ihn u. a. an die italienischen Opernhäuser von Rom, Venedig, Turin, Neapel, Bologna, Verona und Mailand (Teatro alla Scala). Dort dirigierte Maestro zahlreiche Produktionen, u. a. Aida, I due Foscari, Il trovatore, I Masnadieri, La forza del destino, Ernani, Il Barbiere di Siviglia, Anna Bolena, Madama Butterfly, Turandot und Pagliacci. Seine Karriere führte ihn weiter nach Paris, Geneva, Nizza, Barcelona, München, Wiesbaden und später an alle wichtigen Opernhäuser Nord- und Südamerikas, u. a. Chicago Lyric Opera, Dallas Opera, Cincinati Opera, Philadelphia Opera, Pittsburgh Opera, Seattle Opera, L‘Opéra de Montréal, National Arts Centre in Ottawa, Teatro Colon in Buenos Aires, Teatro Municipal in Santiago, Chile. Maestro Müller hat langjährige Gastverträge mit der Metropolitan Opera New York und dem Opernhaus von San Diego. Sein Met-Debüt gab er 1984 mit Il Barbiere di Siviglia, weiters dirigierte er dort u. a. Lucia di Lammermoor, I Puritani, L‘elisir d‘amore, La fille du régiment, Roméo et Juliett, Cinderella. An der San Diego Opera debütierte Maestro 1980 mit Verdis Jeanne d‘Arc und seitdem leitete er dort über 30 Operninszenierungen, z. B. Il Corsaro, Simon Boccanegra, Norma, Lucia di Lammermoor, La traviata, The Marriage of Figaro, Il trovatore, Falstaff, Turandot, Don Carlo, Simon Boccanegra, La bohème und Il Barbiere di Siviglia. Er lehrt am Mailänder Konservatorium und ist künstlerischer Leiter des Opernstudios der Mailänder Scala. Als Lied- und Arienbegleiter vertrauten ihm Künstler wie Tebaldi, Carreras, Bergonzi, Obraszova, Caballé, Ricciarelli und Bruson. Das "Classical Singer Magazine" nannte ihn "A Singer‘s Best Friend". Zum fünften Mal bei AIMS zu Gast. |
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