Dirigenten des "AIMS Festival Orchestra"
Alexander Kalajdzic ALEXANDER KALAJDZIC
am 14., 18. und 25. Juli

Der gebürtige Kroate Alexander Kalajdzic ist zur Zeit Generalmusikdirektor am Theater Bielefeld. Er dirigiert vor allem italienische Opern und Werke von Mozart, darunter G. Rossinis La scala di seta, Il trittico von G. Puccini, Mozarts Don Giovanni und Die Zauberflöte. Er studierte Dirigieren und Korrepetition an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. K. Österreicher und absolvierte ein Klavierstudium bei Prof. F. Richter und ein Violastudium bei Prof. Ochsenhofer.

1985-1990 war er Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung bei den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach und von 1990 bis 1995 Dirigent und Solorepetitor am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Von 1995 bis 2000 war er am Deutschen Nationaltheater in Weimar als Erster Kapellmeister der Staatskapelle Weimar tätig. Von 2000 bis 2009 war er Erster Kapellmeister am Nationaltheater Mannheim. Maestro Kalajdzic gehört zur Riege der vielbeschäftigten Dirigenten Europas. In zahlreichen Metropolen der Alten und Neuen Welt vermag er gleichermaßen zu reüssieren, so in den USA und Mexiko. Er ist regelmäßiger und gern gesehener Gastdirigent der Cape Town Philharmonic Südafrika, der Zagreber Philharmonie und der Kroatischen Nationaloper. Daneben führen ihn Gastdirigate häufig in die Schweiz, nach Italien, Belgien und in die Slowakei. Er ist gefragter Kammermusiker und Liedbegleiter.
Zum zehnten Mal bei AIMS zu Gast.

Gerrit Priessnitz GERRIT PRIEßNITZ
am 1., 2.(Millstatt) und 8., 9.(Weiz) August

Geboren in Bonn, derzeit engagiert an der Volksoper Wien, wo er ein breit gefächertes Repertoire dirigiert: Ariadne auf Naxos, Der Freischütz, Rusalka, die Premieren von Ernst Kreneks Kehraus um St. Stephan und Hans Werner Henzes Wundertheater, Tosca, La Bohème, Carmen, L‘heure espagnole, Orffs Die Kluge, Die Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Die Entführung aus dem Serail, Die Fledermaus und viele mehr.

Zuvor war er von 2001 bis 2006 als Kapellmeister und Studienleiter am Theater Erfurt tätig. Auch dort dirigierte er maßgebliche Teile des Hausrepertoires von Mozart über Offenbach und Lortzing bis zu Tschaikowsky und Krenek. Seine umfangreiche Gastiertätigkeit führte ihn bislang an die Oper Köln, ans Teatro Comunale di Bologna, in den Goldenen Saal des Wiener Musikvereins (Volksoper Symphonieorchester), ins Wiener Konzerthaus (Wr. Akademische Philharmonie), ins Brucknerhaus Linz (Bruckner Orchester Linz), zur Jenaer Philharmonie, sowie zum Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester.

Zudem leitete er als Gastdirifent die Nürnberger Symphoniker, die Philharmonie Südwestfalen, zum Slowenischen Nationaltheater Maribor und zur Nordwestdeutschen Philharmonie Herford. Als Künstlerischer Leiter der Wiener Akademischen Philharmonie war er mit vorwiegend romantischen Programmen (Mendelssohn, Brahms, Schumann, Dvořák, Mahler) in den Spielzeiten 2009-2011 regelmäßig in Musikverein und Konzerthaus am Pult zu erleben. Seine Ausbildung schloss Gerrit Prießnitz 2001 an der Salzburger Universität Mozarteum mit Bestnote und "Auszeichnung" ab. In der Orchesterleitungsklasse von Prof. Dennis Russell Davies und der Chorleitungsklasse von Prof. Karl Kamper erhielt er zudem die Bernhard-Paumgartner-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum, sowie Stipendien des Bildungsministeriums und des ERASMUS-Programms der EU.
Zum dritten Mal bei AIMS zu Gast.

Edoardo Mueller EDOARDO MÜLLER
(am 13. August)

Geboren in Triest, debütierte er mit Rossinis Mosé 1973 beim "Maggio Musicale" in Florenz. Maestro Müller gehört zu den weltweit führenden Operndirigenten. Assistent von Votto, Gui und Serafin. Seine bisherige Karriere führte ihn u. a. an die italienischen Opernhäuser von Rom, Venedig, Turin, Neapel, Bologna, Verona und Mailand (Teatro alla Scala). Dort dirigierte Maestro zahlreiche Produktionen, u. a. Aida, I due Foscari, Il trovatore, I Masnadieri, La forza del destino, Ernani, Il Barbiere di Siviglia, Anna Bolena, Madama Butterfly, Turandot und Pagliacci. Seine Karriere führte ihn weiter nach Paris, Geneva, Nizza, Barcelona, München, Wiesbaden und später an alle wichtigen Opernhäuser Nord- und Südamerikas, u. a. Chicago Lyric Opera, Dallas Opera, Cincinati Opera, Philadelphia Opera, Pittsburgh Opera, Seattle Opera, L‘Opéra de Montréal, National Arts Centre in Ottawa, Teatro Colon in Buenos Aires, Teatro Municipal in Santiago, Chile.

Maestro Müller hat langjährige Gastverträge mit der Metropolitan Opera New York und dem Opernhaus von San Diego. Sein Met-Debüt gab er 1984 mit Il Barbiere di Siviglia, weiters dirigierte er dort u. a. Lucia di Lammermoor, I Puritani, L‘elisir d‘amore, La fille du régiment, Roméo et Juliett, Cinderella.
An der San Diego Opera debütierte Maestro 1980 mit Verdis Jeanne d‘Arc und seitdem leitete er dort über 30 Operninszenierungen, z. B. Il Corsaro, Simon Boccanegra, Norma, Lucia di Lammermoor, La traviata, The Marriage of Figaro, Il trovatore, Falstaff, Turandot, Don Carlo, Simon Boccanegra, La bohème und Il Barbiere di Siviglia.

Er lehrt am Mailänder Konservatorium und ist künstlerischer Leiter des Opernstudios der Mailänder Scala. Als Lied- und Arienbegleiter vertrauten ihm Künstler wie Tebaldi, Carreras, Bergonzi, Obraszova, Caballé, Ricciarelli und Bruson. Das "Classical Singer Magazine" nannte ihn "A Singer‘s Best Friend".
Zum zehnten Mal bei AIMS zu Gast.